Gebäude, Rückschläge, Erweiterungen

Apostel über der Simpertkapelle
Apostel über der Simpertkapelle, zwischen 1569 und 1585 vom Florentiner Carlo Pallago geschaffen

 

1474-1500

Die Abteikirche des reichsunmittelbaren Benediktinerstifts wird erbaut. Der Hauptbaumeister ist von 1477 bis 1512 Burkhard Engelberg aus Augsburg.

um 1500

Die überlebensgroße Muttergottesfigur wird von Gregor Erhart geschaffen.

1500-1537

Schleppender Weiterbau der spätgotischen Basilika.

1514

Hans König tritt die Nachfolge von Burkhard Engelberg als Baumeister an.

1537

Das Altargemälde und das Antependiumbild mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Simpert werden von Christoph Thomas Scheffler geschaffen. 
Die Kirche wird beim Bildersturm beschädigt und der Weiterbau kommt völlig zum Erliegen.

1583

Oktavian Sekundus Fugger baut die Benediktuskapelle zur Grabkapelle um.

1584

Der neue Flügelaltar in der von Markus Fugger umgestalteten Andreaskapelle wird errichtet mit Gemälden von Christoph Schwarz.

1590

Die Altarfiguren Petrus und Paulus in der Benediktuskapelle werden von Christoph Musmann geschaffen.
Das Altarbild der Benediktuskapelle Benediktus und Franziskus werden von Peter Candid geschaffen.

1594

Der nördliche Turm wird mit einer Kuppel gekrönt. St. Ulrich und Afra besitzt mit 93 Metern den höchsten Kirchturm Augsburgs.

1601

Über der Sakristei wird die Muttergotteskapelle von Konrad Stoß erbaut.

1603/04

Der Chorbau wird vollendet.

1604

Der siebenstufige Hochaltar am Ende des Chores wird errichtet.

1605

Die monumentale Bronzegruppe im Mittelschiff, Christus am Kreuz, zu seinen Füßen Maria Magdalena, seitlich Maria und der Apostel Johannes wurde modelliert von Hans Reichle und gegossen von Wolfgang Neidhart.

26.8.1607

Weihe des neuen Hochaltars.

1607

Die große Orgel wird eingebaut. Die Bilder auf den beiden Flügeln werden von Matthias Kager geschaffen.

1608

Das Gemälde Verkündigung wird von Hans Pottenhammer geschaffen.

1609

Das Gemälde Anbetung der Könige werden von Matthias Kager geschaffen.

1612

Das Steindenkmal des Abtes Johannes Merk (+ 1632) hinter dem Hochaltar wird von Hans Reichle geschaffen.
 Die Ausstattung der Kirche ist vollendet.

1698

An der Sakristei wird die Allerheiligenkapelle von Georg Paulus angebaut.

1712

Zum Benediktinerjubiläum wird die Ausstattung der Kirche vermehrt.
Die Beichtstühle werden von Ehrgott Bernhard Bendel geschaffen.

1762

Umgestaltung der Basilika im Stile des Rokoko in ihrer heutigen Gestalt.

1763

Am Mittelschiffpfeiler des vierten Jochs wird das Maria-Hilf-Bild mit Stuckmarmorrahmung von Franz Xaver und Johann Michael Feichtmeier geschaffen.

1802

Das Kloster wird aufgehoben und der Besitz vom bayerischen Staat enteignet. Die Kirche St.Ulrich und Afra wird Stadtpfarrkirche.

1873

Innenrestaurierung der Basilika.

1944/45

Schwere Schäden durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg.

1946-1950

Wiederaufbau und Renovierung der Basilika.

1962

Die neue Unterkirche entsteht mit den Grufträumen der Heiligen Ulrich und Afra.

1982

Erneuerung der großen Hauptorgel auf der Westempore durch die Firma Orgelbau Sandtner, Dillingen/Donau.

1987-1989

Umfassende Innenrenovierung der Basilika.

1998

Erweiterung der großen Hauptorgel durch die Firma Orgelbau Sandtner, Dillingen/Donau.

2002

Weihe unserer neuen Glocken, erstes feierliches Läuten in der Osternacht 2002.

7.2.2004

Einweihung des Magnificat-Fensters von Prof. Johannes Schreiter.

23.4.2004

Eröffnung der Heiltumskammer im Afra-Jubiläumsjahr.